Über uns

Bäckerei Emil Reimann GmbH

Qualität, Originalität und Produktinnovation 
 
Ein mittelständisches Traditionsunternehmen aus Dresden mit zweistelligen Wachstumsraten.
Originalität auf hohem Niveau - das ist die zentrale Botschaft des Stollenspezialisten Emil Reimann GmbH, aus der Weltkulturstadt Dresden.

Das traditionsreiche Unternehmen unter der Leitung von Herrn Thomas Wohlgemuth, ist seit nunmehr 500 Jahren eines der führenden Backspezialitätenhersteller aus Sachsen. Mit seinen Produkten ist die Emil Reimann GmbH bis weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. 

Mit rund einer Million produzierter Stollen ist das Unternehmen der größte Produzent von “Original Dresdner Christstollen”.
Für die Qualität der Produkte erhalten wir jedes Jahr aufs Neue mehrere DLG-Auszeichnungen. Darüber hinaus werden sämtliche, zur Weihnachtszeit gewohnten, Traditions- backwaren erfolgreich vertrieben. 
Einen wichtigen Geschäftszweig stellen die über 100 eigenen Bäckereifilialen dar.

In der neuen Fertigungshalle werden auf neuestem technischen Standard alle nur erdenklichen Backwaren hergestellt und logistisch betreut. Ohne Qualitätseinbußen werden sämtliche Traditionsprodukte unter kompromissloser Verwendung von hochwertigsten Zutaten hergestellt.

Außerhalb der traditionellen Backverfahren wird ständig an neuen Produkten und Vermarktungskonzepten gearbeitet - erfolgreiche Nischenpolitik auf hohem Qualitätsniveau.
 

Eine lange Tradition

Es war bei ihm wohl die Stimme des Blutes, die ihn Bäcker werden ließ. Eine Kette von Müllern und Weisbäckern, verbindet ihn mit seinem 1716 in Lösnitz geborenen Urgroßvater Johann Georg Reimann. 

Dieser war der erste nachweisbare Müller und Weisbäcker des Stammes Reimann, dessen Vorfahren bis zu seinem Ahnen im Jahre 1457 bekannt sind.
Emil Reimann erlernte das Bäckerhandwerk bei seinem Schwager. Nachdem er seine Kenntnisse bei dem Konditormeister Seidel in Lichtenstein und beim Bäckermeister Zerziger in seinem Geburtsorte Gersdorf erweitert hatte, ging er mit einigen Schulkameraden auf Wanderschaft, die entscheidenden Einfluss auf die Entstehung der Brotfabrik „Union“ hatten. 

Sein Weg führte ihn über Süddeutschland, Straßburg, Fulda, nach Elberfeld. Hier stellte ihn Anfang 1891 die Inhaberin einer Großbäckerei ein, die an den hellen, klaren Augen und an seinem energievollen Aussehen Gefallen fand. Sie wurde nicht enttäuscht. Einen fleißigeren und geschickteren Mitarbeiter, der sich für das Geschäft einsetzte, als sei es das Eigene, hatte sie noch nicht gehabt. Hier nun schmiedete er, beeinflusst von der dortigen Arbeitsweise, die ersten Pläne zur Errichtung einer Brot- und Stollenfabrik. 

Gestützt auf das eigene Können und unter Benutzung der immer besser werdenden technischen Einrichtungen, wollte er der Bevölkerung ein Brot liefern, das hinsichtlich der Herstellung, des Geschmacks und des Nährwertes möglichst vollkommen sein sollte. Sein Grundsatz war: „Das Beste ist gerade gut genug, um den Menschen als täglich Brot zu dienen.“ 

Noch immer standen die gefassten Pläne zur Errichtung einer Brotfabrik bei Emil Reimann im Vordergrund seines Denkens. Dabei fand er an der Selbstständigkeit so viel Gefallen, dass er die Vogel'sche Bäckerei in Hartmannsdorf kaufte und Anfang Januar 1895 eröffnete. Bei diesem Kaufe fand er auch seine Lebensgefährtin, die ihm eine treue Stütze wurde. Er wollte sich vergrößern, um mehr leisten können. So erwarb er in Abständen von wenigen Jahren diverse Dresdner u. Chemnitzer Bäckereien. Hier erhielt er auch 1904 auf der Bäcker- und Konditorei-Ausstellung in Chemnitz seine erste Auszeichnung. 

Am 24. Februar 1910 wurde der Kaufvertrag über ein Fabrikgrundstück abgeschlossen. Die Firma „Sächsische Brotfabrik-Union“ wurde dann am 26. April 1910 gegründet und ins Handelsregister eingetragen. Die Qualität war so gut, dass abends 17.30 Uhr der Vorrat von 3000 Broten verkauf t war. Der erste beglückende Erfolg war da! Um die Bevölkerung von der Sauberkeit, mit der bei Emil Reimann gebacken wurde, zu überzeugen, wurden Besichtigungen des Betriebes durchgeführt und die Güte der Backwaren bewiesen. 

Um die gleichbleibende Beschaffenheit der Backwaren zu sichern, wurde im Herbst 1913 eine Mühle aufgekauft. Die Räume und maschinellen Einrichtungen genügten den Anforderungen nicht mehr. Er entschloss sich deshalb zu einem Erweiterungsbau, zu dessen Größe nur ein Emil Reimann den Mut und die Entschlusskraft aufbringen konnte. 

Die Jahre 1917 bis 1919 wurden für die Durchführung benötigt. Dann stand ihm wieder eine neuzeitliche und leistungsfähige Einrichtung zur Verfügung. Emil Reimann war auch ein Mann mit einem großen Herzen. Er nahm regen Anteil an den Familiensorgen und –freuden der Arbeiter und half gern, wo Not war. Um diese nach Möglichkeit zu mildern, hat er Jubiläums-Stiftung, jetzt Emil-Reimann-Gedächtnis-Stiftung genannt, ins Leben gerufen. Der langgehegte Wunsch Emil Reimanns durch Einrichtung eines Laboratoriums sowohl den Erstellungsvorgang, als auch die gekauften Rohmaterialien zu überwachen, fand im Mai 1923 Erfüllung. 

Der muntere, arbeitsame Wanderbursche von einst, hat in 15 Jahren ein Werk geschaffen, das in seiner raschen Entwicklung in Deutschland wenige Gegenstücke in unserem Geschäftszweige hat. Der innere und äußere Ausbau fand Beachtung und Wertschätzung bei den Fachleuten aus allen deutschen Gauen, ja sogar aus dem Auslande kamen sie, um die vorbildlichen Einrichtungen des Emil Reimanns kennen zulernen. Der Name Emil Reimann erhielt in der Fachwelt einen guten Klang und sein Urteil wurde überall geschätzt. 

Sein letzte Leidenschaft galt dem Dresdner Stollen, er wollte diesen besser backen als je ein anderer Bäcker vor Ihm. In kürzester Zeit wurden die Original Dresdner Stollen von Emil Reimann so bekannt, dass viele Bäcker, bis Heute, versuchen die Rezeptur und das Geheimnis des unvergleichlichen Geschmacks nachzuahmen. 

Doch es war so und wird immer so bleiben: 

 ”Die Genießer-Hand greift zu Reimann´s Stollen mit dem goldenen Band.” 

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